Wer viel macht, steht auch oft in der Presse –
wer viel wagt, hat auch viele Kritiker.
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Vor der Sanierung des Quartier 1 durch die Geva gab es durchaus Bemühungen von anderen Bauträgern. Warum scheiterten diese und warum saniert jetzt die Geva?
Zum Quartier 1 gab es im Vorfeld nur ein Projekt. Bauherr war hier ebenfalls die Geva. Die Nutzungskonzeption sah hierbei die Errichtung eines Altenheimes und die Betreibung durch die AWO vor. Neben den jetzigen Grundstücken des Quartiers 1 gehörten damals auch die Grundstücke Lange Straße 16 und 17 dazu. Auf diesem Projekt basierte der Ursprungsbeschluss zum Quartier 1 mit einer Förderung in Höhe von 9 Mio. Euro. Das Projekt scheiterte, da sich die AWO als geplanter Betreiber für einen Neubau entschied und vom Projekt zurücktrat. Vor dieser Zeit gab es lediglich eine Ordnungsmaßnahme-Vereinbarung mit dem Bauherrn der Firma Grundwert Immobilien (Planer und Vertreter des Bauherren, Herr Fehrenbacher) aus dem Jahr 1999. Diese beinhaltet jedoch lediglich die Grundstücke Lange Straße 30 und 31. Mit dem Kaufvertrag verpflichtet sich der Bauherr jedoch im Nachgang zur Ordnungsmaßnahme eine Modernisierung und Instandsetzung der beiden Grundstücke durchzuführen. Hierbei wurden damals schon Kosten in Höhe von 5 Mio. DM nur für diese beiden Grundstücke angegeben. Außer den Flächen- und Kostenangaben wurden jedoch nie vollständige Antragsunterlagen vorgelegt. Mit Schreiben vom Januar 2001 teilte die Firma Grundwert Immobilien der Städtischen Wohnungsgesellschaft mit, dass die Firma Lohmen Bau der Grundwert Immobilien GmbH ein Angebot über die Gesamtsanierung des Quartiers 1 unterbreitet hat. Weiterhin wurde eine weitere Verlängerung des Fertigstellungstermins aus der Sanierungsverpflichtung heraus gewünscht. Das betreffende Schreiben beinhaltete keine konkreten Angaben zu Flächen, Kosten, Maßnahmeeinhalt, Bauherr, Nutzung etc.